


Vier Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren haben den Girl`s
Day in der frauenredaktion.de
- der Redaktion von frauennews - verbracht.
Nebenstehender Beitrag ist von Seline, 16 Jahre alt.
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Große
Augen, lange Beine und bunte Haarfarben. Das sind entscheidende
Merkmale, die ein Manga ausmachen. Aber, was ist überhaupt ein Manga?
In Japan gehören sie schon zur Kultur. An jeder Ecke, an jeder
Bahnstation in fast jedem Buchladen stößt man auf die beliebteste Lektüre
der Japaner.
Manga
ist japanisch und bedeutet soviel wie „lustiges Bild“. In Japan
steht es für alle Arten von Comics, in Deutschland dagegen wird „Manga“
nur dazu benutzt um die japanischen Comics von den amerikanischen und
französischen zu unterscheiden.
Meistens sind Mangas
im Taschenbuchformat abgedruckt, schwarz weiß und ca. 250 Seiten lang.
Der Preis eines Mangas schwankt von ca. 5 bis ca. 10 Euro. Es gibt ein
weitgefächertes Spektrum an Genre. Für jeden ist was dabei. Ob Action,
Fantasy, Sci-Fi, Erotik, Sport, Liebe oder Historik. In Japan gibt es
sogar Lehrbücher, die in Mangaform einem den Lernstoff mit Witz nahe
bringen.
Die
meisten Mangas, die in Deutschland erwerbbar sind, liest man, wie in
Japan, von Hinten nach Vorne. Einem echten Mangafreak
macht diese ungewohnte
Art ein Buch zu lesen nichts aus, jedoch ist auch hier jeder Anfang
schwer. Als erstes verwirrt es einen sehr, doch nach spätestens drei
bis vier Mangas, fällt es einem leicht die richtige Reihenfolge der
Bilder zu erkennen.
Ein Japaner braucht durchschnittlich eine Minute für 30-40 Seiten, was
in Deutschland kaum einem gelingt, da Mangas hier eher genossen werden.
Mangas sind in Japan sowohl ein Zeitvertreib während Bahnfahrten als
auch beliebte Sammlerstücke, wobei nicht alles gesammelt, was gelesen
wird, da sonst die oft sehr kleinen Wohnungen nach kurzer Zeit
vollkommen überfüllt wären.
Viele Stories werden in Anthologien abgedruckt. Diese sind Sammlungen
verschiedener Mangas, in denen immer nur einige, wenige Kapitel
abgedruckt und somit in den folgenden Bänden fortgesetzt werden. In
Deutschland gibt es z.B. Manga Power, Daisuki und Banzai. Diese
Anthologien werden oft an einer Bahnstation gekauft, während der Fahrt
gelesen und am Zielbahnhof durchgelesen in der Bahn gelassen, da sie in
Japan günstiger als ein Bahnticket sind.
Wenn eine Story aus einer Anthologie an Popularität gewonnen hat, wird
sie als eigene Serie im Taschenbuchformat veröffentlicht.
Nicht nur die originalen Mangas werden gerne gelesen, sondern auch
sogenannte „Dojinshi“ ( von Fans gezeichnete Mangas, die teilweise
eine vollkommen andere Geschichte aber die gleichen Charaktere besitzen)
können Problemlos verlegt und gekauft werden.
In Japan gibt es auch Manga-Cafes, in denen man für eine gewisse Zeit
alle in dem Cafe vorrätigen Mangas
lesen kann. In anderen, kauft man ein Getränk und darf so lange, wie
man möchte dort sitzen und lesen.
Zu den bekanntesten Mangas in Deutschland gehören z.B. Dragonball,
Sailor Moon und Ranma ½.
Für
alle, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind, habe ich ein paar
Empfehlungen:
Vampire
Princess Miyu (Genre: Fantasy/Mistery, nach 10 Bänden abgeschlossen),
Zetsuai/Bronze (Genre: Love/Schwule, Zetsuai hat 5, Bronze wird bis
jetzt noch fortgesetzt) und Cicatrice the Sirius (Genre: Sci-Fi, bis
jetzt 3 Bände, wird fortgesetzt)
Infos
zu Mangas findet ihr unter: www.manga.com
, www.animeforum.de oder
einfach bei www.google.de
das Wort Manga eingeben.
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