Archiv: internationale News Juli - September 1999




29. September 1999, New York: Höchstdotierter humanitärer Preis für "Amref"
Der mit einer Million Dollar dotierte Preis der Conrad-Hilton-Stiftung ist der afrikanischen Hilfsorganisation "Amref" (African Medical and Research Foundation) verliehen worden. Der Hilton-Preis ist die höchstdotierte humanitäre Auszeichnung weltweit. Sie soll Amref ermöglichen, Kranke selbst in den abgelegensten Regionen Afrikas medizinisch zu versorgen. Gelobt wurde das Erfolgskonzept afrikanische Lösungen für afrikanische Gesundheitsprobleme anzubieten. Das Versorgungssystem wurde von AfrikanerInnen gegründet und von ihnen geführt.


29. September 1999, Buenos Aires: Fünf Jahre Haft für Abtreibung
Eine 17-jährige Argentinierin ist in Santiago del Estero wegen einer Abtreibung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte sogar wegen "Mordes" neun Jahre Haft für die Minderjährige beantragt. Das Mädchen hatte erklärt, sie habe kein Geld gehabt, um das Kind groß zu ziehen. In der Provinz Santiago del Estero sind Schwangerschaftsabbrüche verboten.
Vor knapp zwei Wochen gab Zulema Yoma, Ex-Frau von Präsident Carlos Menem, den Medien bekannt, vor Jahrzehnten abgetrieben zu haben. Laut ihren Aussagen soll ihr Mann Menem sie damals bei ihrer Entscheidung unterstützt haben. Besonders "pikant" wird diese Aussage dadurch, weil Menem vom Vatikan für seinen Einsatz für das ungeborene Leben ausgezeichnet worden ist.


22. September 1999, Genf: Derzeitiges System zu Lasten der Frauen
Der neueste Unicef-Bericht über "Frauen in Mittel- und Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion" offenbart eine verschlechterte Situation für Frauen. Der wirtschaftliche Umbruch in den ehemaligen Ostblockländern geht zu Lasten der Frauen. Fortschritte in der Gleichberechtigung, die unter dem Kommunismus gemacht wurden, würden immer mehr untergraben, heisst es in der Studie.
"Die Wiederherstellung der nationalen Autonomie hat patriarchalische Werte aus vorkommunistischer Zeit wiederbelebt, die drohen, die Stimme der Frauen zu ersticken", schreibt Unicef. Vor der Wende Ende der 80er Jahre hätten Erziehungs-, Arbeits-, und Gesundheitssysteme Frauen in vielen Ländern ähnlich gute Möglichkeiten geboten wie in den progressivsten westlichen Staaten.
Armut, Massenarbeitslosigkeit und der Abbau von Sozialleistungen treffe aber besonders die 150 Millionen Frauen und 50 Millionen Kinder in den 27 Ländern Mittel- und Osteuropas. 1988/89 hätten 13,6 Millionen Menschen mit weniger als vier Dollar pro Tag auskommen müssen, 1993/94 waren es 120 Millionen.
Bei der Arbeitslosigkeit tragen Frauen ebenfalls die Hauptlast. In Russland sind zwischen 1990 und 1995 sieben Millionen Frauen arbeitslos geworden und ein bis zwei Millionen Männer. In der neuen Privatwirtschaft dominieren die Männer.
Die Ausgabenkürzung im Gesundheitswesen trifft vor allem Frauen. In Tadschikistan sterben etwa heute mehr Frauen bei der Geburt als vor der Wende: 1983 waren es bei 1.000 Geburten 39, zwölf Jahre später 58 Frauen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält in Europa eine Rate von weniger als 15 für erreichbar.
Außerdem seien Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum gestiegen. Der Umbruch habe viele Frauen in die Sexindustrie gezwungen. Geschlechtskrankheiten und Aidsfälle häuften sich rasant. 1994 wurden in den Ländern 30.000 Aidsfälle gemeldet, 1998 bereits 270.000.


22. September 1999, Moskau: Abschied von Raissa Gorbatschowa
Hunderte MoskauerInnen, Prominente und Nicht-Prominente, haben am Mittwoch in Moskau von Raissa Gorbatschowa Abschied genommen. Schon in den frühen Morgenstunden bildeten sich lange Schlangen vor dem Kulturzentrum, das die am Montag an Blutkrebs gestorbene Frau von Ex-Präsident Michail Gorbatschow gegründet hatte und in dem ihr Leichnam aufgebahrt war. Neben dem Sarg saßen Gorbatschow, Tochter Irina und weitere Verwandte.
Raissa Gorbatschowa war am Morgen des 20. Septembers 1999 in einer Klinik in Münster im Alter von 67 Jahren an Leukämie gestorben. Sie wird vermutlich am Donnerstag auf dem Friedhof des Moskauer Neujungfrauenklosters beerdigt.


21. September 199, Stockholm: Königin Silvia nicht feministisch
Schwedens Königin Silvia (55) sprach sich in einem Interview mit dem Stockholmer Blatt "Amelia" gegen Abtreibungen aus. Feministische Tendenzen kritisierte sie als "zu weit gehend". Ihre älteste Tochter Victoria (22) arbeite derweil an der Bewältigung ihrer Magersucht weiter.
Kommentar: Letztere Krankheit vieler junger Mädchen scheint in den Augen der Königin nicht mit dem von Männern propagierten Frauenbild zusammenzuhängen. Gerade kürzlich äußerte wieder so ein prominenter Macho, dass das Model Claudia Schiffer "viel zu fett" sei.


13. September 1999, New York: Lage der Frauen in Afghanistan am schlimmsten
In Afghanistan geht es den Frauen so schlecht wie in keinem anderen Land der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt die UN- Beauftragte für Gewalt gegen Frauen, Radhika Coomaraswamy in ihrem Bericht nach einer zweiwöchigen Informationsreise durch das Land. "Noch nie habe ich ein solches Leiden erlebt wie in Afghanistan", stellte die UN-Beauftragte fest.
Obwohl Afghanistan zu den Unterzeichnern der internationalen Konventionen zum Schutz von Frauen gehöre, verstießen die radikalislamischen Taliban-Milizen in den von ihnen beherrschten Gebieten gegen diese Abkommen. Unter anderem komme es noch immer vor, dass Frauen in Afghanistan öffentlich ausgepeitscht und geschlagen würden.
Die Taliban verweigerten ihnen das Recht auf Bildung und Bewegungsfreiheit. Ihre medizinische Versorgung sei auch nach der Eröffnung eines zweiten Frauen- Krankenhauses in der Hauptstadt Kabul weiterhin unzureichend. Die Taliban verbieten, dass Frauen in denselben Kliniken behandelt werden wie Männer.
Der Ausschluss von Frauen aus dem Arbeitsleben habe zur Folge, dass immer mehr Frauen betteln gehen oder sich als Prostitutierte verdingen müssten. Polygamie und erzwungene Eheschließungen nähmen zu. Frauen, die einer ethnischen Minderheit angehörten, würden häufig verschleppt.


10. September 1999, Tokio: 99 Frauen in Führungspositionen - im ganzen Land
Es gibt dieses Jahr einen neuen japanischen Rekord aus der patriachal geprägten japanischen Unternehmenswelt: erstmals gab es in diesem Jahr 99 Frauen in Führungspositionen. Aus einer Studie eines Tokioter Instituts geht hervor, dass Managerinnen ganze 0,25 Prozent der rund 40.000 ManagerInnen ausmachen. Der zu verzeichnende leichte Anstieg beruht nicht auf einer Veränderung in der Firmenkultur japanischer Unternehmen. Die Hälfte der weiblichen Chefs ist demnach entweder Firmengründerin oder Großaktionärin eines Unternehmens. Frauen haben in japanischen Unternehmen kaum Chancen in Führungsfunktionen aufzusteigen. Frauenrechtlerinnen beklagen betriebsinterne Praktiken, mit denen Frauen systematisch von Beförderungen ausgeschlossen werden. So müssten Bewerberinnen erdulden, dass sie zu Heiratsplänen und Kinderwunsch von ihren Arbeitgebern befragt werden.


10. September 1999, Buenos Aires: Ring internationaler Babyhändler entdeckt
In Argentinien wurde erneut ein Ring international agierender Babyhändler entdeckt. Mehrere Personen wurden festgenommen. Die Mediziner und andere Beteiligte hatten den Müttern nach der Geburt vorgelogen, dass deren Kinder verstorben seien. Tatsächlich wurden die Neugeborenen jedoch verkauft, unter anderem auch in die Bundesrepublik Deutschland.


09. September 1999, Bogota: Frauen sammeln Unterschriften für Frieden
Die Menschenrechtsorganisation "Frauen für den Frieden" hat an die Bürgerkriegsparteien in Kolumbien appelliert, die Waffen nach jahrzehntelangem Kampf endlich schweigen zu lassen. In einem offenen Brief kündigten die Frauen eine für Südamerika einzigartige Aktion an. Die Frauen wollen eine Million Unterschriften von Frauen sammeln, damit der Krieg in ihrem Land endlich beendet wird.
In dem Brief heißt es unter anderem: "Wir Frauen sind die Mütter, Schwestern, Töchter und Geliebte, die tief in ihren Herzen den Schmerz verspüren, die Männlichkeit des Kriegers geboren zu haben, der uns eine patriarchalische Gesellschaft aufdrängt, die den Tod mehr als das Leben liebt." Kolumbien wird seit Anfang der 60-er Jahre von einem Guerilla- Krieg erschüttert. Bis zu 1,5 Millionen Menschen sind in den Jahren vor der Gewalt geflohen, mehrere zehntausend Menschen umgekommen. Versuche, den Krieg zwischen Rebellen, Paramilitärs und regulären Streitkräften durch Verhandlungen beizulegen, sind bislang gescheitert.


08. September 1999, Islamabad: BRD kritisiert Pakistan wegen Diskriminierung
Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Gerd Poppe hat die Ermordung und Diskriminierung von Frauen in Pakistan kritisiert. Bei einem Besuch in Pakistan betonte er die schwierige Situation der Frauen in dem Land, deren verfassungsmäßige Rechte nicht umgesetzt werden. Laut der pakistanischen Zeitung "Nation" sprach er auch die Fälle an, in denen Frauen wegen der vermeintlichen "Familienehre" ermordet wurden.


01. September 1999, Paris: Neuer Prozess gegen NS-Verbrecher Brunner
Gegen den NS-Kriegsverbrecher Alois Brunner wird ein erneuter Prozess angestrengt. In Frankreich beantragten Staatsanwaltschaft und Untersuchungsrichter ein Verfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Prozess würde in Abwesenheit des Angeklagten vor dem Pariser Schwurgericht stattfinden. Letzte Entscheidung zur Prozesseröffnung liegt bei der Pariser Anklagekammer des Berufungsgerichtes.
Der neue Prozess geht auf eine Klage von Serge Klarsfeld zurück, der 1992 weitere Ermittlungen gegen Brunner wegen bisher nicht geahndeter Verbrechen angestrengt hatte. Brunner wird darin beschuldigt, im Juli 1944 die Deportation von 241 Kindern aus jüdischen Heimen in Paris befohlen zu haben. Mehr als zweihundert von ihnen starben im Konzentrationslager Auschwitz.
Brunner lebte in den achtziger Jahren in Syrien. Ob er noch lebt ist ebenso ungeklärt wie sein Aufenthaltsort. Der ehemalige SS-Mann wäre heute 87 Jahre alt.
Seine 1945 geborene Tochter lebt in Österreich und verweigert eine Zusammenarbeit mit Justizbehörden.
frauennews-special-Thema:
"Die Akte B." Informationen zu Alois Brunner


26. August 1999, Los Angeles: Dänische Widerstandskämpferin gestorben

Am 21. August verstarb in den USA im Alter von 88 Jahren die dänische Widerstandskämpferin Tove Hansen, die während des Zweiten Weltkrieges an der Rettung von über 8.000 Jüdinnen und Juden beteiligt war.
Tove Hansen war in ihrem Heimatland aktives Mitglied einer Widerstandgruppe, die dänischen Juden half, ins sichere Schweden zu fliehen. Für ihre heroischen Taten wurde sie vom Staat Israel mit der höchsten zivilen Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Nach dem Krieg leitete sie mit ihrem Ehemann Kenneth bis 1978 ein berühmtes Restaurant in Hollywood.


26. August 1999, Los Angeles: US-Bundesstaat fordert von Japan Entschuldigung für Kriegsverbrechen
Am 24. August verabschiedete die Regierung des US-Bundeslandes Kalifornien eine Erklärung, die Japan auffordert, sich für die Verbrechen Japans während des Zweiten Weltkriegs zu entschuldigen und den Opfern eine Entschädigung zu zahlen.
Der US-Kongress wurde aufgefordert, einen ähnlich lautenden Beschluss zu fassen.
In dem Text wurden Entschädigungen unter anderem für US-Kriegsgefangene, zur Prostitution gezwungene Frauen und für die Opfer des Massakers von Nanking gefordert. 1937 wurden in der damaligen chinesischen Hauptstadt Nanking 140.000 bis 300.000 ChinesInnen durch die japanischen Besatzer ermordet.
Japan hatte in der Vergangenheit sein Bedauern für die Verbrechen erkennen lassen, war aber bisher nicht zu einer offiziellen Entschuldigung bereit.
frauennews-Special-Thema: Zwangsprostitution von Mädchen und Frauen 1936 bis 1945 in japanischen Truppenbordellen


24. August 1999, Neu Delhi: Dreijährige für Hindu-Gottheit geköpft
Ein dreijähriges Mädchen ist in Indien in einem "religiösen Ritual" geköpft worden. Arbeiter in einem Steinbruch töteten das Mädchen, um die Hindu-Gottheit Kali zu besänftigen, wie die Nachrichtenagentur PTI unter Berufung auf die Polizei meldete. Zuvor hätten die Täter das Mädchen seiner Mutter im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh weggenommen. Sie gaben an, dass sie sich von dem Menschenopfer Wohlstand versprachen! Die Kinderleiche, bei der der Kopf fehlte, wurde neben einer Maschine zur Zerkleinerung von Steinen gefunden. Bei dem Mädchentorso wurden Blumen, Kokosnüsse und andere rituelle Gegenstände gefunden.


24. August 1999, Niamey: Moslems gegen Anti-Diskriminierungsgesetz
In dem nordafrikanischen Land Niger protestierten Vertreter islamischer Verbände gegen die Unterzeichnung eines Abkommens durch die Militärführung, das der Anti- Diskriminierungskonvention der Vereinten Nationen zustimmt und einen weiteren kleinen Schritt zur Gleichberechtigung der Geschlechter bedeutet.
"Wir sind schockiert, das widerspricht dem Islam", sagte im Fernsehen der Sprecher der Islamverbände, Sani Elahdj Adam. Nach Ansicht des Moslem-Sprechers gibt es keine Benachteiligung von Frauen: "In Niger genießen die Frauen alle Freiheiten, die der Islam vorschreibt: Sie werden weder geschlagen noch eingesperrt und sie werden nicht wie Sklaven behnadelt", sagte Adam.
Unter den Vorgängerregierungen konnten die Moslem-Verbände die Unterzeichnung des Abkommens, das aus aus den 80er Jahren stammt, erfolgreich verhindern. 80 Prozent der Bevölkerung in Niger sind Moslems. Ihre Vereinigungen gewannen in den vergangenen Jahren zunehmend an Einfluss. Kampagnen zur Verbreitung von Kondomen und anderen Verhütungsmitteln werden von ihnen regelmäßig verhindert. Westlich gekleidete Frauen, Prostituierte und Frauenorganisationen waren wiederholt Ziele von Angriffen militanter Moslems.


23. August 1999, Istanbul: Die Katastrophe des letzten großen Erdbebens
Am 17. August erschütterte ein verheerendes Erdbeben die West-Türkei. Das Epizentrum lag bei der Industriestadt Izmit.
Wie das Krisenzentrum in Ankara berichtete, wurden bisher 12.148 Tote und 34.448 Verletzte gezählt. Hilfskräfte befürchten, dass noch Zehntausende Opfer unter den Trümmern liegen könnten. Mehr als 200.000 Familien sind obdachlos geworden.
Nachbeben versetzen die Menschen in der Türkei in Angst und Schrecken. Zuerst erschwerten die große Hitze und Trockenheit die Rettungsmaßnahmen und Überlebenschancen, nun tun dies die dortigen heftigen Regenschauer.
Die Koordinierung der Katastrophenhilfe durch die türkische Behörden sowie die Baubehörden sind zunehmend in Kritik geraten.


22. August 1999, Dhaka: Drillinge mit Vorbildfrauen
Razia Akhatr in Bangladesch hat ihre Drillingstöchter nach drei prominenten Politikerinnen benannt: Hasina, Khaleda und Benazir.
Sheikh Hasina Wajed ist die aktuelle Regierungschefin von Bangladesch, Khaleda Zia war Bangladeschs erste weibliche Regierungschefin und Benazir Bhutto hatte in der Vergangenheit das Kabinett in Pakistan angeführt.


20. August 1999, Kigali: Prozess gegen Bischof wegen Völkermord
In Ruandas Hauptstadt begann am 20. August der Prozess gegen den katholischen Bischof Augustin Misagoen. Der 56-Jährige war während des ruandischen BürgerInnenkrieges 1994 Bischof der Diözese Gikongoro. Ihm wird vorgeworfen, zu Morden aufgerufen zu haben und Menschen in Not nicht geholfen zu haben. So sei er auch mitschuldig am Verschwinden von 30 jungen Mädchen, die ihn um Schutz gebeten hatten.
Die Verteidigung des Angeklagten wird von der katholischen Kirche in Ruanda bezahlt. Im ruandischen Bürgerkrieg ermordeten extremistische Hutu-Milizen und die von Hutus dominierte Armee von April bis Juni 1994 mehr als 500.000 Tutsi und gemäßigte Hutu. In der jetzigen Regierung sind Tutsi und Hutu vertreten.



20. August 1999, Imperia: "Club gegen aufgeblasene Busen" gegründet
In Italien wurde ein Club gegen aufgeblasene Busen gegründet. Ziel ist es, den Frauen den Stolz zurück zu geben und die Konkurrenz untereinandner zu bekämpfen. Der Silikonbusen erzeuge unnötige Komplexe. Der Club wendet sich an Schauspielerinnen, Sängerinnen, Models und Tänzerinnen, aber auch an alle anderen Frauen.


14. August 1999, Washington: 29.000 NS-Opfer im Internet veröffentlicht

Ein US-Verlag für jüdische Familienforschung hat auf der Internetseite http://www.avotaynu.com/HolocaustList/ 29.000 Namen jüdischer NS-Opfer veröffentlicht, deren Angehörige bei Banken und Versicherungen ihr Recht auf Entschädigung oder Rückzahlung geltend machen können. Die Namen wurden im österreichischen Staatsarchiv in Wien recherchiert.
Während des Nationalsozialismus behielten Banken und Versicherungen die Guthaben und Versicherungssummen von jüdischen KundInnen einfach ein.


12. August 1999, Belgrad: Buch über "Nato-Verbrechen"
Die Belgrader Regierung hat einen ersten Buchband über die "Nato- Verbrechen in Jugoslawien" veröffentlicht, in dem die Folgen der täglichen Luftangriffe beschrieben werden. Demnach sind 30 Prozent der Todesopfer Kinder. 120.000 Frauen hätten ihre Kinder unter Lebensgefahr zur Welt bringen müssen, weil durch die Bombenangriffe die Stromversorgung unterbrochen war. Die Kampfflugzeuge der Nato flogen demnach 25.000 Angriffe auf serbische Ziele und warfen Bomben mit 25.000 Tonnen Explosionsmaterial ab.


03. August 1999, Mexiko-Stadt: Strafzettel von Frauen

In der Hauptstadt Mexikos dürfen keine männlichen Polizisten mehr Strafzettel an AutofahrerInnen ausstellen. Damit reagiert die Stadtregierung gegen die grassierende Korruption, der bisher die männlichen Polizisten verfielen. Die Polizistinnen gelten bisher als unbestechlich.


29. Juli 1999, Sarajevo: Frauen wollen mehr Macht im Balkan
Frauenorganisationen aus sieben südosteuropäischen Staaten haben eine stärkere Berücksichtigung der Frauen bei der Umsetzung des Balkan-Stabilitätspaktes gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung verlangten die Frauen aus Bosnien- Herzegowina, Slowenien, Rumänien, Jugoslawien, Ungarn, Kroatien und Mazedonien eine "gleichberechtigte und aktive Rolle". Diese Forderung solle ausdrücklich in den Stabilitätspakt aufgenommen werden, "denn wir vertreten mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Balkan-Staaten", sagte die slowenische Repräsentantin Danica Simic vor JournalistInnen.
Der Stabilitätspakt, über den die Staats- und Regierungschefs von rund 30 Staaten sowie VertreterInnen internationaler Organisationen am 30. Juli in Sarajevo beraten, soll durch langfristige Hilfe zu wirtschaftlichem Wiederaufbau und Demokratisierung zu einem dauerhaften Frieden in der Balkan-Region beitragen.
Der Frauenanteil in den gewählten Gremien in den Balkan-Staaten liegt derzeit bei nur sieben Prozent. In Bosnien ist es mit Hilfe einer OSZE-Kampagne bei den Wahlen 1998 immerhin gelungen, den Anteil der Mandatsträgerinnen von zwei auf 26 Prozent zu steigern.


29. Juli 1999, London: 34 Prozent fehlen GB`s Frauen an Gehalt
Weibliche Angestellte erhalten in Großbritannien 34 Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Mit diesem unrechtmäßigen Lohnabstand nimmt GB innerhalb der EU den negativen Spitzenplatz ein. In Schweden beträgt der Verdienstabstand zwischen den Geschlechtern durchschnittlich 17 Prozent.


29. Juli 1999, Warschau: Hohe Frauen-Arbeitslosigkeit in Polen
In Polen waren im Juni 1999 2,7 Millionen Menschen arbeitslos, davon sind 57 Prozent Frauen. Regional liegen die Arbeitslosigkeitsquoten zwischen 8,5 und 21 Prozent.


27. Juli 1999, Singapur: Albright gegen Frauen- und Kinderhandel
US-Außenministerin Madeleine Albright hat auf einer Konferenz in Singapur zum weltweiten Kampf gegen den Menschenhandel aufgerufen. Allein in Asien werden jedes Jahr 250.000 Frauen und Kinder verkauft. Albright forderte eine Strategie, die Hilfe für die Opfer ebenso umfaßt wie wirksame Verfolgung der Täter.


26. Juli 1999, Kiew: Frauen und Kinder der Bergarbeiter demonstrieren
720 Frauen und 227 Kinder haben am 26. Juli für die ausstehenden Löhne ihrer Männer in Lugansk demonstriert. Die Familien setzten danach einen Protestmarsch fort, der am 22. Juli in Krasnodon startete und in die 800 Kilometer entfernte Hauptstadt Kiew führen soll.
Im Osten der Ukraine gingen unterdessen etwa 1.400 Bergleute für ihre Löhne auf die Straße. Die Kumpel fordern neben den ausstehenden Löhnen mehr Sicherheitsmaßnahmen im Kohleabbau. Seit Beginn des Jahres starben bereits rund 200 ukrainische Bergleute bei Arbeitsunfällen.


22. Juli 1999, Boston: Herzinfarkt bei Frauen häufiger tödlich
Herzinfarkte bei Frauen sind zwar weniger häufig als bei Männern, dafür häufiger tödlich. Frauen unter 50 Jahren sterben nach einem Infarkt sogar doppelt so häufig wie Männer gleichen Alters. Im Durchschnitt erliegen 16,7 Prozent aller Frauen und 11,5 Prozent aller Männer, die wegen eines Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert wurden, dem Leiden.
Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die im "New England Journal of Medicine" vorgestellt wurde. Danach haben Frauen erst im Alter von 75 Jahren die gleiche Chance wie gleichaltrige Männer, einen Infarkt zu überleben. Der Grund dafür ist vor allem, daß sich die Voraussetzungen für Männer bis zu diesem Alter deutlich verschlechtert haben.
Das Forscherteam um Viola Vaccarino von der Yale Universität (Connecticut) betont, dass sich die geringeren Überlebenschancen für Frauen ergeben, weil Frauen oft nicht die "typischen" Symptome wie Schmerzen in der Brust hätten oder die Warnzeichen nicht ernst nehmen, weil sie nicht mit einem Infarkt rechneten.


21. Juli 1999, Kairo: Lebenserwartung gestiegen, Geburtenrate stabil
Laut dem Nationalen Statistik-Zentrum in Kairo leben in Ägypten derzeit mehr als 64 Millionen Menschen. Weitere 1,9 Millionen Ägypter wohnen im Ausland. Die Geburtenrate liege seit 1996 stabil bei 2,1 Prozent.
Die Lebenserwartung der Frauen ist nach den Worten Alawis seit 1996 von 61 auf durchschnittlich 67 Jahre gestiegen. Männer würden im Durchschnitt 63 Jahre alt im Vergleich zu 59 Jahren im Jahr 1996.


20. Juli 1999, Straßburg: Neue Präsidentin des Europaparlaments
Das Europaparlament hat mit der 57jährigen französischen Juristin Nicole Fontaine erstmals seit 20 Jahren wieder eine Frau an seiner Spitze. Nach Simone Veil (1979 bis 1982) ist damit erstmals wieder eine Frau in dieses Amt gewählt worden.
Im neugewählten Parlament sind fast 30 Prozent der Abgeordneten Frauen.
Als Hauptaufgabe in ihrem neuen Amt sieht Fontaine die "maximale Ausschöpfung der im Vertrag von Amsterdam festgelegten Parlamentsrechte". Weiteres Ziel Fontaines ist eine institutionelle Reform der EU. Als Folge der niedrigen Wahlbeteiligung bei der Europawahl im Juni müsse ferner die Arbeit des Parlament durchschaubarer werden. Die Abgeordneten müßten öfters vor Ort bei ihren Wählern sein. "Ich werde dazu eine Reihe von Reformen vorschlagen", kündigte Fontaine an.


19. Juli 1999, Hanoi: Volkszählung ergab neue Daten
Vietnam hat derzeit etwa 76,8 Millionen EinwohnerInnen und damit drei Millionen weniger als angenommen. Dies ist das Ergebnis einer Volkszählung, das der UN-Bevölkerungsfonds UNFPA vorlegte.
Das Bevölkerungswachstum liegt derzeit bei 1,6 Prozent und lag in den 80er Jahren bei 2,3 Prozent. Die Abtreibungsrate gilt mit 83 Abbrüchen je 1.000 Frauen als eine der höchsten der Welt. 1998 haben drei Millionen Vietnamesinnen abgetrieben, davon eine Million junge Vietnamesinnen unter 20 Jahren.


12. Juli 1999, Brüssel: Neue belgische Regierung vereidigt
Die neue belgische Regierung ist am 12. Juli vereidigt worden. König Albert hatte die Regierung den Tag zuvor gebilligt und den 46jährigen Verhofstadt zum Premierminister ernannt. Die neue Regierung wurde nach den Wahlen vom 13. Juni 1999 erstmals seit 41 Jahren ohne die Christdemokraten gebildet.. Ihr gehören drei Frauen und elf Männer an.


10. Juli 1999, Tokio: Unfälle mit Plateau-Schuhen in Japan
ÄrztInnen und VerbraucherInnenberaterInnen warnen in der japanischen Zeitung "Mainichi Shimbun" vor überdimensionierten Plateau- Schuhen. Die Zahl der Unfälle mit teils üblen Verletzungen nimmt rapide zu. In 40 Prozent aller Unfälle mit Damenschuhen trügen die Opfer Plateau-Sohlen. Viele dieser Schuhe seien bis zu über 20 Zentimeter hoch. Zu den häufigsten Verletzungen zählen Aufschürfungen, verdrehte Knöchel sowie Gelenkschäden und Knochenbrüche.


10. Juli 1999, Salt Lake City: Zehn Jahre Haft für Polygamy und Inzest
Der 33jährige David Ortell Kingston, Mitglied einer Sekte, ist am 09. Juli im US-Bundesstaat Utah wegen Inzest und Sexualverkehr mit seiner 16jährigen Nichte zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Laut Aussage des Mädchens wurde sie gezwungen, 1997 ihren Onkel als 15. Ehefrau zu heiraten.
Mehr als tausend Menschen gehören zu der weitverzweigten Millionärsfamilie Kingston, deren Männer die ungesetzlichen Ehen mit mehreren Frauen praktizieren.


09. Juli 1999, Brüssel: Neue EU-Kommission vorgestellt
EU-Kommissionspräsident Romano Prodi hat am 09. Juli die neue EU-Kommission vorgestellt, der 5 Frauen und 15 Männer angehören:
Günter Verheugen (55, BRD, SPD), Michaele Schreyer (47, BRD, Grüne), Michel Barnier (48, Frankreich, RPR), Pascal Lamy (52, Frankreich), Neil Kinnock (57, GB), Chris Patten (55, GB), Romano Prodi (59, Italien), Mario Monti (56, Italien, parteilos), Loyola de Palacio (48, Spanien, Volkspartei), Pedro Solbes (56, Spanien, parteilos), Franz Fischler (52, Österreich), Philippe Busquin (58, Belgien, Soz. Partei), Viviane Reding (48, Luxemburg, Christl.-soziale Partei), Frits Bolkestein (66, NL, rechtsliberale Herkunft-VVD), David Byrne (52, Irland), Poul Nielsen (56, Dänemark, Sozialdemokrat), Margot Wallström (44, Schweden, Sozialdemokratin), Erkki Liikanen (48, Finnland, Sozialdemokrat), Anna Diamantopoulou (40, Griechenland, Sozialistsiche Bewegung Pasok) und Antonio Vitorino (42, Portugal, Sozialist).


09. Juli 1999, Warschau: Krankenschwestern und Hebammen hungern
Mehr als 30.000 Hebammen und Krankenschwestern sind im Hungerstreik, um auf ihre schlechte Bezahlung hinzuweisen. Sie nehmen nur noch Wasser zu sich, versorgen aber weiterhin ihre Patienten, hieß es. Die Krankenschwestern kämpfen schon seit vergangenen Winter für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, die verschärften Proteste dauern bereits seit 50 Tagen an. So besetzten die Frauen die Büros von Krankenkassen und die Zimmer der Klinikdirektoren. Im zentralpolnischen Lodz besetzten sie ein Gesundheitszentrum, in Radom die Eingangshalle einer Klinik.
Ziel der Frauen ist eine jährliche Lohnerhöhung von zwei Prozentpunkten über der Inflationsrate.
Am 09. Juli versammelten sich rund 5.000 Frauen vor dem Warschauer Parlament zu einer erneuten Großkundgebung. Ganz in schwarz gekleidet riefen sie u.a.: "Wir wollen leben, nicht vegetieren". Die Krankenschwestern kamen aus dem ganzen Land in die polnische Hauptstadt.
Insgesamt gibt es in Polen 250.000 Krankenschwestern und Geburtshelferinnen. Mit ihrem durchschnittlichen Monatsgehalt von 700 Sloty (knapp 350 Mark) stehen sie im Gesundheitswesen am unteren Ende der Gehaltsskala.
Mit einem finanziellen Angebot hat die polnische Regierung am Freitag versucht, den Hungerstreik von mehr als 30.000 Hebammen und Krankenschwestern zu beenden.


06. Juli 1999, Washington: Clinton verhängt Sanktionen gegen Taliban
Laut der Agentur Reuters hat der amerikanische Präsident Bill Clinton am 06. Juli nach eigenen Angaben Sanktionen gegen die islamistische Taliban-Regierung in Afghanistan erlassen. Damit werden alle Auslands-Guthaben der Taliban-Milizen in den USA eingefroren, außerdem werden sämtliche Import- und Exportgeschäfte der USA mit dem von den Taliban regierten Gebieten Afghanistans untersagt. Nicht von der Blockade betroffen sind humanitäre Lieferungen für die Menschen im bürgerkriegsgeschädigten Afghanistan.
Grund der Sanktionen sind jedoch nicht die Mißhandlung und Folter von Menschen oder die massive Unterdrückung der Mädchen und Frauen in Afghanistan, sondern der Vorwurf der Unterstützung terroristischer Aktivitäten durch die Taliban, wie die Anschläge auf die beiden amerikanische Botschaften in Kenia und Tansania 1998.


05. Juli 1999, Warschau: Polnische Marineakademie nimmt erstmals vier Studentinnen auf
An der Polnischen Marineakademie in der Hafenstadt Gdynia werden ab August 1999 erstmals vier Frauen ihr Studium antreten.
Nach Angaben eines Marinesprechers hatten sieben junge Frauen unter 193 AntragstellerInnen die Eingangsprüfung abgelegt. Für das Studium wurden nach ausführlichem Fitness-Test und Überprüfung ihrer Mathematik-, Physik- und Sprachkenntnisse insgesamt 4 Bewerberinnen und 86 Bewerber zugelassen.


05. Juli 1999, Den Haag: Niederländische Lösungen für Arbeitsmarkt- Probleme gewürdigt
BRD-Finanzminister Hans Eichel hat am Montag in Den Haag die niederländische Arbeitsmarktpolitik gewürdigt. In den Niederlanden gibt es keine rechtliche oder öffentliche Diskriminierung für Teilzeitarbeit. Karrierejobs, die mehr Geld bringen aber dafür intensiveren Einsatz fordern, haben kaum Konjunktur. Die Arbeitslosigkeit ist mit amtlich 3,3 Prozent so gering wie kaum zuvor.
Knapp 50 Prozent aller Niederländerinnen zwischen 15 und 64 Jahren sind berufstätig. Vor zwanzig Jahren waren es knapp 30 Prozent. Auch die Jugendlichen konnten in den Arbeitsprozeß integriert werden.
Bereits in den 70er und 80er Jahren legten die Niederlanden den Grundstein für die heutige Arbeitsmarktlage. Damals verzichteten Gewerkschaften auf hohe Lohnforderungen und nahmen flexiblere Verträge und Arbeitszeiten in Kauf. Dafür waren die ArbeitgeberInnen mit Arbeitszeitverkürzungen und mit der Schaffung von Teilzeitstellen einverstanden.
40-Stunden-Wochen sind heutzutage die tarifvertragliche Ausnahme. Es gilt die 37-Stunden-Norm. 50 Prozent der neuen Tarifverträge laufen nur noch über 36 Stunden.
Mit 75 Prozent entspricht der Anteil der berufstätigen Männer wieder dem Stand von 1980. In sieben von zehn Haushalten tragen zwei Berufstätige zum Einkommen bei, viele in Teilzeitarbeit. Beiträge für Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung werden für alle Arbeitsverhältnisse abgezogen. Allerdings erfüllen die damit finanzierten Leistungen nicht deutsche Anspruchs-Maßstäbe.
Finanzminister Eichel meinte, daß, selbst wenn in Deutschland Teilzeitarbeit eine rechtliche Gleichstellung erreicht, es dauern werde, "bis sie in den Köpfen gleichgestellt ist". Insbesondere von männlichen Beschäftigten und in höheren Etagen wird die Teilzeittätigkeit in Deutschland noch zu wenig akzeptiert und realisiert.


05. Juli 1999, Jerusalem: Sexismus bei neuer Kabinettbildung
Der neu gewählte israelische Ministerpräsident Ehud Barak wurde von Politikerinnen und Frauenorganisationen scharf kritisiert, weil es so aussieht, als ob er in sein Kabinett lediglich eine Frau als Ministerin berufen will.
Als "sexististische Diskriminierung" bezeichnete die Abgeordnete Jael Dajan von Baraks Arbeitspartei im israelischen Hörfunk die Kabinettsbildung, bei der voraussichtlich Dalia Jizhik als einzige Frau berücksichtigt wird. "Kurz vor dem Jahr 2000 wird die Hälfte der Bevölkerung, die für Barak gestimmt hat, durch eine einzige Frau vertreten sein", sagte Dajan. Frauenorganisationen riefen zu einer Demonstration gegen die Regierungsbildung vor dem Parlament auf.
Während des Wahlkampfes habe Barak angekündigt, eine Rekordzahl von Frauen in die Regierung aufzunehmen, kritisierte Alice Chalvi, Präsidentin des Verbandes Israels Women's Network. Sie forderte mindestens drei MinisterInnenposten für Frauen.
Barak wird dem Parlament am Mittwoch sein endgültiges Kabinett und sein Regierungsprogramm vorstellen. Dem Gesetz nach besteht das Kabinett in Israel aus 18 MinisterInnen und sechs Vize-MinisterInnen.
frauennews-Kommentar: Schwestern, es ist immer das gleiche! Geht es an die Verteilung der Macht, erkennt frau, wie ernst Männer die Gleichstellung beider Geschlechter nehmen. Frauen stellen 52 Prozent der Weltbevölkerung...







Archiv





© All rights reserved 1997-2000 Jana Arakeljan, Germany
© Logo and Buttons 1999-2000 Indina Beuche, Germany