V-Day Until The Violence Stops! 1824 gingen die Wäscherinnen des Bonner Stadtteils Beuel auf die Barrikaden, schnitten Männern die Schlipse ab und trafen sich nachmittags in Damenkomitees... Zum ersten Frauentag 1911 kamen in Dänemark, Österreich, Schweden, der Schweiz, Deutschland und in den USA Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen zusammen. Im Mittelpunkt damals stand die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen. Seitdem orientieren sich die Forderungen in jedem Jahr an der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. mehr Infos Idee aus den USA: an diesem Tag nehmen Mütter, Väter bzw. andere Personen Töchter/ Mädchen mit an den Arbeitsplatz, um ihnen möglichst eine breite Palette von Berufsfeldern aufzuzeigen. Webseite aus der Bundesrepublik: Girls-Day Aus allen Himmelsrichtungen kommen der Sage nach Teufel, Hexen und Unholde zusammen, um mit Zaubertänzen und grausigem Spuk die Geister des Winters zu vertreiben. Um Mitternacht aber verschwinden sie heulend, um der Göttin des Sommers, der Maienkönigin, das Feld zu überlassen. Bis in die heutige Zeit werden Vorkehrungen getroffen, um die in der Walpurgisnacht zum Brocken im Harz, zum Walberla in der Fränkischen Schweiz oder anderen traditionellen Tanzplätzen ziehenden Hexen zu verscheuchen. Entwickelt haben sich die Sagen in der Zeit der Christianisierung aus der Konfrontation mit dem germanischen Götterglauben. Frauen, die Arzneien herstellen, die Kranke heilen, die schreiben und lesen konnten, waren bei den Germanen bis ins frühe Mittelalter hoch angesehen. Ihre Sonderstellung aber widersprach den Lehren der Missionare, nach denen Frauen sich Männern zu unterwerfen hatten. Verbote und Verunglimpfung schufen den Hexenaberglauben. Erst spät endete die Verfolgung; die Sagen leben weiter. Heutzutage wird die Walpurgisnacht vielerorts beim "Tanz in den Mai" zu ausgelassenen Feiern genutzt. Die Geschichte des Muttertages (Beitrag von Sabine Voigtländer) Der 2. Juni ist von den Hurenorganisationen zum "Internationalen Hurentag" erklärt worden, nachdem am 02. Juni 1975 mehr als hundert Huren eine Kirche in Frankreich besetzten, um auf ihre Situation und Probleme hinzuweisen. Heute engagieren sich die Huren u. a. für eine rechtliche Gleichstellung ihrer Sexarbeit, damit sie beispielsweise gegenüber nichtzahlungswilligen Freiern den Lohn einklagen und sich selbst kranken- und sozialversichern können. Am 28. Juni 1969 wehrten sich zum ersten Mal erfolgreich Homosexuelle gegen ihre Kriminalisierung durch die Polizei, indem sie bei einer Polizeirazzia in New York Widerstand leisteten. Alljährlich finden um dieses Datum herum weltweit Paraden zum Christopher- Street- Day (CSD) statt. Die CSD- Paraden bestehen mittlerweile aus einer Mischung aus Gedenken, politischen Forderungen und ausgelassenem Feiern. Forderungen der Gegenwart sind - die rechtliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften, - Asylrecht für verfolgte Lesben, Schwule und Transsexuelle, - eine stärkere Aufklärung und Information über homosexuelle Lebensweisen sowie - eine aktive Anti- Diskriminierungspolitik. Am 25.11.1960 wurden die drei Schwestern Mirabel in der dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet, weil sie sich an Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo beteiligt. 1981 wurde auf einem Treffen lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen dieser drei Frauen gedacht und der 25. November zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen. |
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