
Amnesty
for Women
Städtegruppe
Hamburg e.V.
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| Amnesty for Women Städtegruppe Hamburg e.V. Große Bergstraße 231 (Eingang auf der Rückseite) D-22767 Hamburg Tel: 040/ 384753 Fax: 040/ 385 758 amnesty4women@t-online.de Bürozeiten: Mo-Do 10-16 Uhr, Fr 10-13 Uhr Amnesty for Women hat eine Broschüre erstellt mit dem Titel: "Deutschland. Ein Paradies für Frauen?" mit dem Untertitel: "Informationen für Dich, bevor Du nach Deutschland fährst." Sie ist in mehreren Sprachen erhältlich und informiert ohne zu beschönigen über die Themen, die auftauchen können. Die Broschüre kann angefordert werden beim Bundesministerium für Familie, SeniorInnen, Frauen und Jugend, PF 201551, 53145 Bonn, Tel 0181- 5329 329. Ein Rundbrief von AfW erscheint dreimal im Jahr und kann von jeder/m abonniert werden. AfW unterstützt und trägt drei verschiedene Projekte: - TAMPEP (EU-Projekt zur Prävention vor AIDS und STD unter Migrantinnen) - AdvoCats for Women (Fachtrainuing für Juristinnen) - KOS (Koordinierungsstelle für Betroffene von Frauenhandel) Mehr Infos können bei Afw direkt per email, Telefon und Fax angefordert werden oder sind auf der Homepage des Vereins zu finden (demnächst online). Wer die Arbeit von AfW gut findet, kann diese gern finanziell unterstützen: Dresdner Bank Hamburg, Kto-Nr 5611 143 BLZ 200 800 00 |
Wer ist "Amnesty for Women"? Amnesty for Women (AfW) wurde 1982 in Wien von den beiden Sozialwissenschaftlerinnen Cheryl Benard und Edit Schlaffer mit dem Ziel gegründet, die Gewaltformen und Repressionen, die Frauen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit erfahren, öffentlich zu machen und zu bekämpfen. Die AfW- Städtegruppe Hamburg wurde 1986 gegründet und arbeitet u.a. zu den Schwerpunkten Frauenhandel, Zwangsprostitution und Prostitutionstourismus. Ziele Die Frauen von AfW wollen die Strukturen verändern, die Frauen abhängig und ausbeutbar machen. Sie führen gezielte Aktionen durch und unterstützen Widerstand von Frauen. Sie informieren über die Funktion, die Arbeitsweise und den wirtschaftlichen und ideologischen Hintergrund des Frauenhandels. Sie greifen das deutsche "Ausländergesetz" an, das eine solche rassistische und sexistische Diskriminierungen untermauert. Grundlage der Arbeit ist der Austausch und die Auseinandersetzung zwischen Frauen verschiedener Nationalitäten. Es geht den AfW- Frauen nicht darum, Frauen von ihrer Entscheidung abzubringen, einen deutschen Mann zu heiraten oder hier als Sex- Arbeiterinnnen zu arbeiten. Zusammenarbeiten Die Frauen von AfW arbeiten in der BRD mit Beratungsstellen und anderen MigrantInnen-Projekten, sowie weltweit mit Frauenorganisationen zusammen. Ferner verfügt AfW in Hamburg über ein ausführliches Archiv zu den eigenen Arbeitsschwerpunkten. Praktische Angebote von AfW AfW versteht sich als Treffpunkt für Frauen aller Nationalitäten. AfW bietet telefonische und persönliche Beratungsgespräche. AfW führt Deutsch- und Alphabetisierungskurse durch, aber auch Nähkurse u.ä. Und AfW leistet Straßensozialarbeit. Die Mitarbeiterinnen von AfW sprechen Thai, Tagalog, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Bulgarisch, Russisch und Türkisch. Für andere Sprachen wird versucht, Dolmetscherinnen zu finden. Forderungen von AfW - eigenständiges Aufenthaltsrecht für alle Migrantinnen - die Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgung als Asylgrund - einen gesicherten Aufenthaltsstatus, ZeugInnenschutz und Arbeitserlaubnis für, während und nach einem Prozeß wegen Menschenhandels; zumindest jedoch eine Duldung bis zum Abschluß einer Ausbildung nach dem Prozeß Und hier ein Praktikumsbericht (von A.D.) |
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