Was ist der Internationale
Frauentag?
Am 08. März eines jeden Jahres gehen
Frauen auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen.
Zum ersten Frauentag 1911 kamen in Dänemark,
Österreich, Schweden, der Schweiz, Deutschland und in
den USA Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen
zusammen. Im Mittelpunkt damals stand die Forderung nach
dem Wahlrecht für Frauen.
Seitdem orientieren sich die Forderungen in jedem Jahr an
der aktuellen politischen Lage des einzelnen Landes. Es
geht um gleichen Lohn für gleiche Arbeit,
Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt, verstärkten
Kampf gegen Diskriminierung.
Der Internationale Frauentag war in seinen Anfängen eng
verknüpft mit der Sozialistischen ArbeiterInnenbewegung,
löste sich jedoch über die Jahre von ideologischen und
parteipolitischen Einflüssen und wurde zu einem Tag der
Rechte der Frau.
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© P. Salaün
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Artikel zum 8. März
Die feministische Bewegung hat seit Einführung des
Internationalen Frauentages eine Menge erreicht. Dennoch
ist der 8.März kein Tag zum feiern: in politischen
Entscheidungsgremien ist "Frau" nur mit 7 % und
in Führungsetagen der Wirtschaft mit nur 3 % vertreten.
Im Schnitt verdienen Frauen ein Drittel weniger als ihre
Kollegen.
Sexuelle Gewalt in der Ehe ist erst seit den 90er Jahren
in der Bundesrepublik strafbar geworden - Dieser
Auschnitt sollte all denen zu denken geben, die
behaupten, das der Internationale Frauentag überflüssig
geworden ist. Dieser Tag muß bleiben - schon allein, um
immer noch vorhandene Mißstände bewußt zu machen.
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