
Gegen Gewalt gegen Frauen/ Gegen sexuelle Gewalt
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| Mädchen, die Opfer sexuellen
Mißbrauches und anderer Gewaltanwendungen im Kindesalter
geworden sind, werden als erwachsene Frauen häufiger
krank und leiden eher unter Depressionen, Ängsten,
mangelndem Selbstbewußtsein, Drogenabhängigkeit und
Selbstmordabsichten als andere Frauen. (Studie im Journal der Amerikanischen Ärztegesellschaft, JAMA, Bd. 277, Nr. 17) |
Sexuelle Gewalt gegen Kinder Die Täterstruktur: 40 % der Täter waren die eigenen Väter, 18 % Bekannte, Freunde oder Nachbarn, 14 % Stiefväter oder Partner der Mutter, 11 % andere (männl.) Verwandte, 5 % fremde Männer. 2/3 der Opfer von sexualisierter Gewalt waren Mädchen. (Zahlen aus dem Jahresbericht für 1996 des Kinderschutzzentrums Hamburg) |
Gewalt
beginnt dort, wo die Opfer gedemütigt, erniedrigt und
verletzt werden. |
| Nov 97:
Strafgesetze in BRD hinsichtlich sexueller Gewalt
verschärft Durch die Gesetzesneuregelung wird der schwere sexuelle Mißbrauch an Kindern ("Beischlaf" oder Tatbegehen von mehreren Menschen) vom Vergehen zum Verbrechen aufgestuft. Damit erhöht sich der Strafrahmen von 1-15 Jahre (vorher sechs Monate bis zehn Jahre). Für "weniger schwerwiegende Fälle" des Sexualmißbrauchs von Kindern bleibt es bei der Einstufung als Vergehen (sechs Monate bis zehn Jahre). Die Mindeststrafen für sexuelle Nötigung und Vergewaltigung wurden erhöht. Die Sicherheitsverwahrung für Sexualstraftäter ist künftig nach dem ersten Rückfall möglich. Strafen für gefährliche Körperverletzung werden von Privatdelikten zu Offizialdelikten aufgewertet, d.h. die Staatsanwaltschaft ist zum Handeln verpflichtet. Das BKA gibt folgende Statistikzahlen bekannt: Die Zahl der bekanntgewordenen Sexualverbrechen ist 1996 im Vgl. zum Vorjahr leicht gestiegen. Insgesamt wurden 49.080 Sexualstraftaten registriert. |
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