| Gewalt gegen Frauen als
Kriegsmittel: Zwangssterilisationen und
"Euthanasie" |
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"Zwangssterilisation im
Nationalsozialismus" von Gisela Bock
(Verlag Opladen 1986) |
"Zwangssterilisation im »Dritten
Reich«. Das Beispiel der Uni- Frauenklinik
Göttingen" von Thomas Koch (Frankfurt/M.,
Mabuse-Verlag 1994; ISBN 3-925499-96-2; DM 28,-) |
"Zwangssterilisation in
Offenbach am Main 1934-1944" von Jessika
Hennig (Frankfurt/M., Mabuse-Verlag 2000, ISBN
3-933050-39-1; DM 48) |
"Eingriffe. Zwangssterilisation geistig
behinderter Frauen" von Swantje Köbsell
(AG Spak Bücher 1987, M 79; ISBN 3-923126-46-8; DM 20,-) |
"Behinderte des Nationalsozialismus.
Von der Ausgrenzung und Zwangssterilisation zur
»Euthanasie«" von Martin Rudnick
(Weinheim 1985) |
"Sozialdarwinismus,
Rassenhygiene, Zwangssterilisation und Vernichtung
»unwerten Lebens«. Eine Bibliographie zum Umgang mit
behinderten Menschen im »Dritten Reich« und heute"
von Christoph Beck (Frankfurt/M., Mabuse-Verlag
1995, ISBN 3-933505-35-9; DM 68) |
"Euthanasie im NS-Staat. Die
Vernichtung lebensunwerten Lebens" von
Ernst Klee (Fischer Taschenbuch Verlag 1989) |
"Euthanasie- Zu den Folgen eines
harmoniesüchtigen Weltbildes" von Bettina
Rainer (Wiener Frauenverlag; ISBN 3-85286-017-2) |
"»Ich war von jeher mit
Leib und Seele gerne Pflegerin.« Über die Beteiligung
von Krankenschwestern an den »Euthanasie«-Aktionen in
Meseritz-Obrawalde" von Hilde Steppe,
Eva-Maria Ulmer (Hg.) (Frankfurt/M., Mabuse-Verlag 1999;
ISBN 3-933050-42-1; DM 24.80) |
"Anstaltspsychiatrie und
»Euthanasie« in Pommern 1933 bis 1945. Die Krankenmorde
an Kindern und Erwachsenen am Beispiel der
Landesheilanstalt Ueckermünde" von Heike
Bernhardt (Frankfurt/M., Mabuse-Verlag 1994; ISBN
3-925499-91-1; DM 34) |
"Schattenseiten. Die
Ermordung von Patienten des Landesnervenkrankenhauses
Graz »Am Feldhof« in der Zeit des
Nationalsozialismus" von Rainer Danzinger, Thomas
Oehlschläger (Frankfurt/M., Mabuse-Verlag 2001,
ISBN 3-933050-38-3; ca. DM 40) |
"Psychiatrie im Faschismus.
Die Anstalt Hadamar 1933-1945" von Dorothee Roer,
Dieter Henkel (Hg.) (Frankfurt/M., Mabuse-Verlag
2. Auflg. 1996, ISBN 3-929106-20-5; DM 53) |
"Todesursache: »Angina«"
Heft 1 der Schriftenreihe "Gedenkstätten
und Gedenkstättenarbeit im Land Sachsen-Anhalt"
(demnächst mehr Infos...) |
"Verachtet- verfolgt- vernichtet- zu
den »vergessenen« Opfern des NS-Regimes" von
der Projektgruppe für die vergessenen Opfer des
NS-Regimes in Hamburg e.V. (VSA-Verlag Hamburg 1988; ISBN
3-87975-377-6; DM ?) |
"Aber man kann des gar net so
sagen, wie`s wirklich war..." von Loretta
Walz (VHS 30 min; Loretta Walz
Videoproduktion, Berlin; Tel 030 / 797 027-53)
Die Sintezza Sophie Wittich wurde 1913 in
Neckarzimmern geboren. Im Februar 1943 deportierten die
Nazis Sophie zusammen mit ihrem Mann und ihren acht
Kindern nach Auschwitz. Nach mehreren Monaten wird die
ganze Familie nach Ravensbrück gebracht. Dort bringt
Sophie ihr neuntes Kind zur Welt. Anfang 1945 wird sie im
KZ Ravensbrück zwangssterilisiert. In Bergen- Belsen
erlebt sie bei Kriegsende die Befreiung. Sie, ihr Mann
und nur drei ihrer neun Kinder haben überlebt. Sophie
Wittich starb 1991 in Stuttgart. In diesem Video
schildert sie den Transport und die Haft in den Lagern.
Sie beschreibt ihre eigene Sterilisation und die
Umstände der Zwangssterilisation vieler
»Zigeunerinnen« in Ravensbrück. |
"Es ging Tag und Nacht, liebes
Kind- Totenehrung" von Kathrin Seybold und
Melanie Spitta (75
min; BRD 1982; Staatliche Landesbildstelle Hessen, Nr. 42
45029)
Dieser Film hört überlebenden Sintis zu,
die während des Dritten Reiches in Auschwitz waren und
begleitet eine Gruppe von Erwachsenen und Kindern bei
ihrem Besuch des Vernichtungslagers Auschwitz. Im ersten
Filmteil "Tag und Nacht" spricht Melanie
Spitta, selbst eine Sintezza mit ihrer Freundin, die 18
Monate Auschwitz überlebt hat. Sie erzählt von dem Tod
ihres Kindes, von der Zwangssterilisation aller Sinti-
Frauen ab 12 Jahre, von den grausamen Versuchen des Dr.
Mengele an ihren jüngsten Geschwistern. Im zweiten Teil
"Für uns ist die Vergangenheit nicht tot"
werden überlebende Sintis begleitet bei ihrem Rundgang
durch das Lager, die Sinti- Familien von ihren
Erlebnissen erzählen. Der dritte Filmteil "Für
unsere Kinder" macht deutlich, daß die Geschichte
der Überlebenden und der Toten in den Familien lebendig
bleibt. |