| Gewalt gegen Frauen als
Kriegsmittel: Vergewaltigung |
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"BeFreier und Befreite. Krieg,
Vergewaltigungen, Kinder" von Helke Sander
und Barbara Johr (Hgb.) (Fischer Taschenbuchverlag, ISBN
3-596-12644-4) |
"Prostitution - Homosexualität -
Selbstverstümmelung. Probleme der deutschen
Sanitätsführung 1939-1945" von Prof. Dr.
Franz Seidler |
"Eine Woche im April, Berlin 1945:
Vergewaltigung als Massenschicksal" von
Ingrid Schmidt-Harzbach in "Feministische
Studien" Nr. 2, 1984 |
"Gegen unseren Willen.
Vergewaltigung und Männerherrschaft" von
Susan Brownmiller (Fischer-TB-Verlag, ISBN 3-596-23712-2;
DM 18,90) |
"Gewaltakte, Männerphantasien und
Krieg" von Helke Sander und Roger Willemsen
(Hamburg 1993) |
"Massenvergewaltigung,
Krieg gegen die Frauen" von Alexandra
Stiglmayer (Hgb.) (Fischer-TB-Verlag 1993; ISBN
3-596-12175-2; DM 14,90) |
"Vergewaltigung, Krieg,
Nationalismus. Eine feministische Kritik"
von Susanne Kappeler, Mira Renka und Melanie Beyer (Hgb.)
(Verlag Frauenoffensive 1994; ISBN 3-88104-246-6; DM
22,50) |
"Vergewaltigung als Kriegswaffe" von
Erica Fischer in "beiträge zur feministischen
theorie und praxis", band 34 (1993) |
"Menschenwürde - Frauenwürde.
Krieg und Vergewaltigung" Bericht von
Japanische Fraueninitiative, Koreanische Frauengruppe
Berlin e. V. zur Internationalen Konferenz in Berlin vom
10.-12. September 1993. |
"Frauen und Krieg.
Vergewaltigt, verleugnet, verschwiegen"
Dokumentation zur Fachtagung vom 13.11.1995 von Frauen
gegen Gewalt/ Notruf und Beratung für vergewaltigte
Mädchen und Frauen Kiel (Hgb.) (Kiel 1995, ISBN
3-00-000870-5; DM 15,-; beim Notruf zu bestellen, Tel
0431- 91144 oder per email: frauennotruf.kiel@t-online.de
) |
"Die Ausnahme ist die Regel:
Frauen als Kriegsbeute" in
"Gewaltverhältnisse", Arbeitskreis
"Sexuelle Gewalt" (Hgb.) (Sensbachtal 1987) |
"Männlichkeit, Militär und
Vergewaltigung. Männliches Rollenverhalten als
Ausgangsbasis sexueller Übergriffe in Kriegen" von
Stefan Gose in "Gewohnheitstäter, Männer
und Gewalt" von Alexander Diekmann, Michael
Herschelmann, Detlef Pech, Konrad Schmid (Hg.) (Köln
1994) |
"Männerphantasien" von
Klaus Theleweit, 2 Bände (Reinbek 1980) |
"Vergewaltigung als Waffe:
Ex-Jugoslawien. Materialien zur Situation der
vergewaltigten Frauen und Mädchen und Originaltexte
antinationalistischer Frauengruppen" von
Sukaina e.V. (Hgb.) (Hamburg April 1993, zu beziehen
über: Sukaina e.V. c/o Frauenbuchladen, Bismarckstraße
98, 20253 Hamburg) |
"Gewalt gegen Frauen im ehemaligen
Jugoslawien" von Claudia Fregiehn und Durda
Knezevic in "beiträge
zur feministischen theorie und praxis", band 37
(1994) |
"Für die Würde der Frau"
von Biljana Kasic (1993) |
"Schrei nach innen. Vergewaltigung und
das Leben danach" von Gabriele Mörth (Wien
1994) |
"Am Ende wünschst du dir nur noch den
Tod. Die Massenvergewaltigungen im Krieg auf dem
Balkan" von Maria von Welser (Knaur TB,
ISBN 3-426-80030-6; DM 12,90) |
"Kinder der Schande" von
Bruno Schrep (in: Der Spiegel 28/1995) |
"BeFreier
und Befreite. Krieg, Vergewaltigungen, Kinder"
von Helke Sander und Barbara Johr (Dokumentarfilm, 1992) |
"BeFreier
und Befreite, 01" von Helke Sander (90 min; BRD 1991; Produktion:
Bremer Institut Film/ Fernsehen)
In diesem Film
kommen die Frauen selbst zu Wort. Nach all den Jahren des
Schweigens sprechen sie (oft zum ersten Mal) öffentlich
über die prägende Erfahrung sexueller Gewalt. Die
Frage, warum es zu diesen massenhaften Vergewaltigungen
beim Vormarsch der Roten Armee gekommen ist, versucht der
Film in Gesprächen mit RotarmistInnen zu klären, die
1945 in Ostpreussen und Berlin dabei waren. Die
SoldatInnen erinnern sich auf sehr unterschiedliche Weise
und erklären diese Ereignisse mit den von den Deutschen
begangenen Greueltaten, aber auch mit der
"Physiologie des Mannes". Es wird deutlich,
dass Opfer und Täter verdrängt haben, dass die
Verdrängung einer kollektiven Gewalterfahrung nicht nur
erschütternde biographische Auswirkung hat, sondern
massive gesellschaftspolitische Konsequenzen.
"Befreier
und Befreite, 02" von Helke Sander (102 min; BRD 1991; Produktion: Bremer Institut
Film/ Fernsehen)
In diesem Fim werden die gravierenden Folgen für die
betroffenen Frauen und für die durch Vergewaltigungen
enstandenen Kinder erörtert. Sie reichen von
Geschlechtskrankheiten, Schwangerschaften und
Schwangerschaftsabbrüchen bis hin zu Traumatisierung und
oft lebenslangen problemen mit Männern. Für die Kinder,
die ebenfalls zu Worte kommen, steht das Problem ihrer
Herkunft im Vordergund und ihre Auseinandersetzung mit
den Behörden, wo sie als "Besatzungsschaden"
oder "Verteidigungslast" geführt werden. In
einem Exkurs über "den Verkehr deutscher Soldaten
in den besetzten Ostgebieten mit Angehörigen des
weiblichen Geschlechts", und die in die
Hundertausende gehenden Verhältnisse von
Besatzungssoldaten mit deutschen Frauen wird deutlich,
dass Vergewaltigungen so gut wie nie bestraft wird,
Zuneigung zur "Frau des Feindes" jedoch fast
immer. |
"Frauen als
Kriegsbeute" von Susanne Bausch
(Süddeutscher Rundfunk 1998)
In diesem Film geht es um
(Massen)Vergewaltigungen und Zwangsprostitution als
Mittel zur Kriegsführung. Berichte zu Uganda, Bosnien
und II. Weltkrieg (Deutschland, Sowjetunion). |