Literatur- und Filmauswahl
Frauen im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus
Teil Vd
(zusammengestellt von Jana Arakeljan; aktualisiert 23. Mai 2000)





Frauen in Internierungslagern sowie in polnischen und sowjetischen Lagern
 
" 'Ihr Lieben, allzu weit entfernten' Briefe von Louise Jacobson an ihre Familie 1942- 1943" von Nadia Kaluski- Jacobson (Hgb.) (Hoffmann & Campe; ISBN 3-455-11179-3; DM 36,-)
"Fraueninternierungslager in Südfrankreich. Rieucros und Brens 1939-1944" von Mechtild Gilzmer, Der andere Blick, Frauenstudien in Wissenschaft & Kunst (Orlanda-Verlag 1994, ISBN 3-929823-10-1; DM 48,-)
"Gurs. Deutsche Emigrantinnen im französischen Exil" von Gabriele Mittag (Hgb.) (Berlin 1990)
"Als Gefangene bei Stalin und Hitler. Eine Welt im Dunkel. Biographie" von Margarete Buber-Neumann (Ullstein 1993; ISBN 3-548-35333-9; DM 16,90)
"Die Rache der Opfer. Deutsche in polnischen Lagern 1944-50" von Helga Hirsch (Rowohlt Verlag 1998,ISBN 3-87134308-0; DM 32,-)
"Frauen im Speziallager Buchenwald 1945-1950. Internierung und lebensgeschichtliche Einordnung" von Gudrun Lenzer (Agenda-Verlag Münster 1996; ISBN 3-929440-81-4; DM 29,80)
"Und nachts Kartoffeln schälen. Verfolgt- verschwiegen- verdrängt. Frauen in Nachkriegslagern. Ein Kapitel DDR-Geschichte" von Elfi Hartenstein (VGB 1992; ISBN 3-86118-010-3; DM 32,80)
"Verschleppt ans Ende der Welt. Schicksale deutscher Frauen in sowjetischen Arbeitslagern" von Freya Klier (Ullstein-Verlag, Frankfurt/M. 1996)
"Gestohlenes Leben- Schicksal einer politischen Emigrantin in der Sowjetunion" von Susanne Leonhard (Herford 1968/ Frankfurt/M. 1988)
"Lager 6437- Ich war verschleppt in Sibirien" von Hildegard Rauschenbach (Leer 1984)
"Von Pillkallen nach Schadrinsk" von Hildegard Rauschenbach (Leer 1993)
"Wie eine Feder im Wind" von Ursula Roland (Berlin 1991)
"Bald nach Hause- Skoro domoi. Das Leben der Eva-Maria Stege" von Sigrid Moser aufgezeichnet (Aufbau-TV Berlin 1991; ISBN 3-7466-0066-9; DM 14,80)
"Hinter Stacheldraht, Hungern- Sterben- Überleben" von Waldtraut Wischnewski (Suttgart 1984)
"Charlotte Salomon- Ein Tagebuch in Bildern 1917- 1943" (15 min; BRD 1972; Staatliche Landesbildstelle Hessen, Nr. 32 47921)
Der Film zeigt Bilder der von Charlotte Salomon gemalten Autobiografie und erzählt dazu ihre Lebensgeschichte: Sie wurde 1917 in Deutschland geboren. 1938, nach der so genannten «Kristallnacht», entkam sie zu den Großeltern, die schon 1933 nach Südfrankreich emigrierten. Als die Deutschen 1940 Frankreich angriffen, wurde sie als Deutsche von den Franzosen im Lager Gurs interniert. Dort faßte sie den Plan, ihr Leben in Bildern festzuhalten. Sie begann mit der Arbeit nach ihrer Entlassung. 1943 geriet sie in die Hände der Nazis. Sie wurde nach Auschwitz deportiert und ermordet.







Verzeichnis


Frauen im II. Weltkrieg/ Nationalsozialismus









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