
Mädchen
und Frauen in Konzentrationslagern
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| Konzentrationslager |
| Konzentrationslager sind
"Sammellager für zivile gefangene Menschen" in
Kriegen. 1901 wurde das erste Konzentrationslager von dem britischen Feldmarschall Horatio Herbert Kitchener im "Burenkrieg" errichtet. Im Nationalsozialismus waren Konzentrationslager ein Haupt(kriegs)mittel des Terrors. |
| Konzentrationslager waren zumeist keine isolierten Orte der Barbarei, sondern waren durch vielfältige soziale (zivile, private, berufliche...) und wirtschaftliche (Zwangsarbeit, Handwerk, Handel, Vermietung, Landwirtschaft, Gastwirtschaft ....) Beziehungen integriert an Städte und/ oder Dörfer, und somit auch an die Bevölkerung. |
| Internationale
Beispiele für Konzentrationslager Im Oktober 1899 waren britische Truppen in die Burenrepubliken Transvaal und Oranje-Vrijstaat im Norden des heutigen Südafrika einmarschiert. In dem anschließenden Krieg, der erst 1902 beendet wurde, starben etwa 27.000 Frauen und Kinder in britischen Konzentrationslagern. Etwa 15 Prozent der burischen Nation wurden bei den Kämpfen und in den KZ von von den Briten ausgelöscht. (basiert auf einer afp-meldung vom 04.01.1999) Während der Diktatur in Argentinien wurden rund 30.000 Frauen und Männer entführt und ermordet. So "durchliefen" mehr als 5.000 Menschen das KZ Marine-Schule Esma in der Hauptstadt Buenos Aires. Viele überlebten es nicht. In dem KZ Esma wurden RegimegegnerInnen mit Psychopharmaka betäubt, in Flugzeuge verladen und anschließend ins Meer geworfen. Auch schwangere, hochschwangere Frauen und Mütter mit ihren Babys und Kleinkindern wurden in geheime argentinische Konzentrationslager verschleppt. Die Babys und Kleinkinder wurden mit anderen Namen verkauft oder kinderlosen Militärfamilien gegeben. Die Frauen wurden nach ihrer Entbindung ermordet. Die Frauenrechtsorganisation "(Groß)Mütter der Plaza de Mayo" nennt 400 solcher Entführungen, die Militärs nennen 240 Baby-Entführungen. Ungefähr 61 Fälle konnten erst aufgeklärt werden. Die inzwischen erwachsenen Kinder wissen zumeist nicht, daß sie nicht bei ihren wahren Eltern aufwuchsen. 1985 saßen die Männer der Militärdiktatur vor Gericht wegen dem Schicksal von (offiziell 9.000) Menschen, die ermordet oder verschwunden waren. Jedoch genießen die verantwortlichen Männer der Militärjunta dank zweier Amnestiegesetze von 1990 Straffreiheit. Das einzige Verbrechen, das nicht durch die Amnestiegesetze abgedeckt ist, ist die Entführung von Kindern von Oppositionellen. (basiert auf taz und dpa-Meldungen von Dezember 1998 und Januar 1999) |
Im Konzentrationslager
waren die Menschen, weil sie noch am Leben waren. |
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Gewalt gegen Frauen als Mittel der Kriegsführung
Frauen im II. Weltkrieg


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