Situation lesbischer Frauen





© Jana Arakeljan "CSD-Parade 1997 in Hamburg"
  Im Jahr 2000 zum 26. Mal:

Das
traditionelle Lesbenfrühlingstreffen !!

Pfingsten (10.11.6.2000) in ... (ja, nun hab ich`s vergessen...) ...ähm, reich ich nach...



Das LesbenArchiv Frankfurt/M. möchte ein Buch über Frauenlokale, Lesbensubs etc. herausbringen. Hierzu sind alle FrauenLesben aufgerufen, Geschichten, Gedichte, Fotos, Interviews, Zeitungsmeldungen und ähnliches an das LesbenArchiv zu senden. Geschrieben werden soll über die "Szene" zwischen Aachen und Zürich. Einsendeschluß ist der 30.09.1999. Adresse: LesbenArchiv, Klingerstraße 6, 60313 Frankfurt/M.




Wer meinen Spuren in Treue folgt,
kann mein größtes Glück mit mir teilen,
lasst mutig alles hinter Euch zurück
Ihr könnt nur gewinnen!!
Ich schmücke mich selbst mit Opalen und Diamanten
und nachtschimmernden Perlen
Oh schaut zurück und sagt mir , ob es einen besseren Weg gibt
den ich gegangen bin...
Kein Ehemann der mich ständig um Hingabe fragt,
keine Schwiegermutter, die mich laufend kontrolliert
keine Kinder die sich wie Fesseln an meine Beine schrauben.
Die allesamt die Schwingen meiner Seele unterbinden.
Ich bin frei wie der Wind in den Bergen
wie ein Vogel der sich zur Sonne erhebt
So wandere ich von morgens bis abends meinen Weg
im Kleide meiner Liebe.
Die Umgebung meines Elternhauses gab mir etwas Freude
aber ich war bereit alles hinter mir zu lassen
für das Glück meines Lebens das ich mich meiner geliebten Frau teile,
die mich liebt und mit mir meinen Weg geht.

Kuan Yin, China

(aus "Frauenfreundschaft" von Janice Raymond)

  Lesbische und bisexuelle Frauen gibt es...
...seit es Menschen gibt.
In der Geschichte, in den Kulturen wurde und wird unterschiedlich damit umgegangen.
Es gehört zur Geschichtsschreibung lesbischer Identität, diese Frauen nicht zu "vergessen". Prominente haben dank ihrer Medienwirksamkeit wichtige Funktionen für die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen. "Zwangsouting" ist out und primitiv. Mut zum eigenen Outing ist Anerkennung wert. Und macht den noch nicht offen lebenden Menschen Mut.
Schau hier!

"Lesben gibt es- aber wie?!"
Diese umfangreiche Broschüre setzt sich mit der Situation lesbischer Frauen auseinander und ist zu beziehen vom:
Niedersächsischen Frauenministerium
PF 4120 in 30041 Hannover. Adressaufkleber und Briefmarken zu DM 1,50 bitte der Bestellung beilegen.

Der bundesweit tätige Lesbenring e.V. hat diese Forderungen lesbischer Frauen formuliert.

Andrea Bronstering bietet uns in Lifeline sehr gut recherchierte und geschriebene Artikel rund ums Thema "Lesbische Frauen".

In Hamburg hat die Regierung von SPD und GAL 1997 eine Koalitionsvereinbarung getroffen, die zum Thema "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen" interessante Punkte beinhaltet.



Porträts & Interviews mit Lesben

* Frieda aus Hamburg
"Och, ist ja nett, die trägt mir meine Skier!"

* Ursula aus Hamburg
"Mein Gott, ich war schon 39!"

* Chris und Jill aus Australia
"Report aus Australia"

* ...vielleicht schreibst Du was?
  Lesbisch und mit Kinderwunsch oder Kind/ern?
Das bundesweite und größte Netzwerk für Lesben & Kinder sind die Furien & Companeras! In jeder größeren Stadt gibt es Furien & Companeras- Gruppen! Nähere Infos auch über Tel 040- 413 50 884.

Andere regionale
lesbische Müttergruppen gibt es natürlich auch, so welche in Bonn, Hamburg und Frankfurt.

Ab den zweiten Freitag im September 1999 treffen sich
lesbische Herkunftsmütter in Berlin. Organisiert wird dieser Stammtisch von Paula und Marlies, beides lesbische Herkunftsmütter. Sie wollen sich mit Gleichgesinnten unterhalten, politische Forderungen aufstellen und Spaß haben.

Und Steffi war so freundlich und hat ganz viele nützliche
Tips für Lesben mit Kinderwunsch auf ihrer Page zusammengefaßt. Eine Institution im Web!



Die gesellschaftliche Situation von Lesben in der Bundesrepublik Deutschland

... hat sich seit Beginn der neuen Lesbenbewegung in der alten Bundesrepublik (1974) und seit dem Entstehen der ersten Lesbengruppen in der DDR (1983) erheblich gebessert. Die lesbische Lebensweise ist sichtbarer geworden, das Coming out junger Frauen ist nicht mehr ganz so schwierig wie früher und die Diskriminierung von Lesben wird mitunter auch in bürgerlichen Medien verurteilt. All dies wurde den bundesweit ca. 4 Millionen lesbischen Frauen nicht geschenkt, sondern durch beharrliche kulturelle und politische Aktivitäten und den Mut vieler von ihnen erarbeitet.
Die Situation ist dennoch weit entfernt befriedigend zu sein: Die meisten Lesben bekennen sich immer noch nicht offen zu ihrer Lebensweise. Viele werden von ihren Familien diskriminiert. Versteckte, inoffizielle Diskriminierungen gibt es gegenüber Lesben in fast allen Lebensbereichen. In dem von den Kirchen kontrollierten Erwerbsarbeitsbereich (die Kirchen sind mit 600.000 Arbeitsplätzen die zweitgrößten ArbeitgeberInnen in der BRD) ist die Diskriminierung von Lesben sogar offiziell erlaubt. Meistens beeinträchtigt die Angst vor der Diskriminierung das Leben lesbischer Frauen jedoch noch stärker als die Diskriminierung selbst, woraus sich für sie die Notwendigkeit ergibt, in doppelter Weise aktiv zu werden - gegen Diskriminierung von außen und gegen die Angst in ihnen selbst.



Mai 97: Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen in den USA in Aussicht?

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Oberste Gericht des US-Bundesstaates Hawaii im Sommer oder Herbst 1997 in letzter Instanz zugunsten zweier Kläger und zweier lesbischer Paare hinsichtlich einer Legalisierung derer Ehen entscheiden. Die Argumente des Anwaltes des männlichen Paares gehen so: die Ehelizens wird den Männern verweigert, weil einer der beiden ein Mann ist. Wäre er eine Frau, wäre alles o.k.; bei lesbischen Paaren wurde mit umgekehrten Vorzeichen seitens der Gerichte argumentiert. Es liegt also ein Fall von Geschlechtsdiskriminierung vor und diese verbietet das Grundgesetz. Der Anwalt untermauert seine Beweisführung mit einem Urteil von 1967 in Virginia. Es ging darum, ob es rechtens sei, daß Ehen zwischen Schwarzen und Weißen verboten sind. Kläger hatten damals argumentiert, daß es keinen Sinn mache, daß Schwarze heiraten dürfen und Weiße heiraten dürfen, bloss nicht untereinander. (Die Gegner der Legalisierung argumentierten damals, das beide, Schwarze und Weiße in gleicher Weise diskriminiert würden mit dem Verbot).

Ende April einigten sich die hawaiischen PolitikerInnen auf einen Kompromiß: Hawaii erkennt als erster US- Bundesstaat eine "häusliche Partnerschaft" an, die einige Rechte zugesteht. Der stellvertretende Vorsitzende des Justizausschusses befürwortet die gleichgeschlechtliche Ehe und rechnet mit einer bestätigenden Entscheidung, vermutet aber, daß KollegInnen mit einer Verfassungsänderung kontern werden.
Verwirrend kommt hinzu: einigen sich die PolitikerInnen zu einem Gesetz der Legalisierung dieser Ehen, muß erst eine Volksabstimmung dieses Gesetz bestätigen. Diese Volksabstimmung kann es aber erst Ende 1998 geben und so entsteht ein juristisches Vakuum von einem Jahr, in dem homosexuelle und lesbische Paare heiraten können, legal, auf Hawaii.
21 von 50 US-Bundesstaaten haben Gesetze verabschiedet, die gegen die Legalisierung dieser Ehe-Verbindungen sind. ABER es geht auch um viel Geld. Es wurde errechnet, daß, sollte Hawaii legalisieren, innerhalb von fünf Jahren ca. 4 Milliarden US-$ nach Hawaii fließen würden, durch die heiratswilligen TouristInnen.
Auf Hawaii gibt es insgesamt 250 Gesetze, die heterosexuelle Paare bevorteilen. Außerdem so merkwürdige Verordnungen, wie z.b. daß es nur heterosexuellen Paaren gestattet ist, eine Tankstelle zu betreiben.




Du bist Hetera und triffst die erste Lesbe, von der Du *es* weißt ... (frauennews-Seite) 
Ernstzunehmende Argumente GEGEN Homosexualität (frauennews-Seite)
Sind Lesben feministisch oder einfach schwul? taz-Interview mit Jutta Oesterle-Schwerin (lesbische, feministische Politikerin) und Klaudia Brunst (lesbische taz-Redakteurin)
Warum denn FrauenLesben- Rat? (frauennews-Seite)
Keine Bahncard für die Liebste... (von Sabine Ayshe Peters)
Weibliche Homosexualität im öffentlichen Sprachgebrauch (Arbeit von Sabine Ayshe Peters)
Gibt es noch eine Lesbenbewegung?  (Junge Welt vom 02.07.97)
Lesben ohne Letzte Ölung  (taz vom 12.09.1995)
A Dyke`s World von Indina Beuche. Preisgekrönt und Spitze. (meist engl.)
SHOE INTERNATIONAL: Total Girl Power worldwide!
Lesbennetz zur Vernetzung von lesbenpolitischen Initiativen, Netzwerken, lesbischen Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen. Das Lesbennetz soll die lesbenspezifische Informationsinfrastruktur im Internet verbessern und bietet Lesbeninitiativen, -projekten, -einrichtungen sowie an Lesbenforschung interessierten Frauen/Lesben die Möglichkeit, Infos über ihre Arbeit, Ankündigungen, Aufrufe... im WWW zu veröffentlichen.
FLUSS - das Forschungsnetzwerk für lesbische und schwule Studien
Come Out! deutschsprachiges lesbisches Online-Magazin
her2her die Lesbenpage für die Schweiz und Deutschland
lesbian.ch aus der Schweiz für die Lesben der Welt
Lesben und Schwule im Recht mit einem Rechts-Infopaket (PartnerInnenverträge etc.)
LuK (Lesben und Kirche) Nordelbien
SchlagSahne Mannheimer/Heidelberger Talk & Play-Gruppe von und für Lesben/ Bi-Frauen zu den Themen SM, Sex, Gender und Fetisch
 
Lespress deutschsprachige, monatlich erscheinende Zeitschrift von und für Lesben
Lesbenliteraturliste Belletristik und Fachbücher u.v.m., gesammelt von Konny
Engagierte Zärtlichkeit  Das Handbuch über gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften zum downladen. Absolut lesenswert - auch (oder gerade?) für Heteras/ Heteros!












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