Abo-Aktion für feministische Medien





"Es geht uns um das Sichtbarmachen weiblicher Wirklichkeiten und Erfahrungen in einer männlich dominierten (Medien)Welt, um das Aufbrechen patriachaler Strukturen und das Herstellen einer feministischen Gegenöffentlichkeit."


aus: Warum an.schläge?


  Irgendwann kann es einer langweilig werden mit den Zeitschriften der großen Verlagshäuser, ihren männlichen Chefredakteuren, Lektoren und Herausgebern und ihren ewig neu aufgelegten Tipps für die Frau von heute in Sachen Mode, Beauty, Rezepte, Diäten und Flirttipps: leicht verdaulich, schnell vergessen, auch die überblätterte Werbung.
Was bleibt ist unter Umständen ein hungriges Gefühl nach mehr Politik, Gesellschaft(skritik), Vielfalt, Auseinandersetzung und Diskussion, Bestätigung und Bestärkung - und zwar in Form von Widerspiegelung unabhängiger, weiblicher Erfahrung und Wahrnehmung.
Es gibt eine Vielzahl an feministischen Printmedien, die diese Ansprüche erfüllen, indem in ihnen vielfältige Themen aus verschiedenen Frauen(an)sichten aufgegriffen werden.


Gewünscht: Abo`s, Spenden, Inserate

Die auflagenstärkste und bekannteste deutschsprachige feministische Frauenzeitschrift ist vermutlich die EMMA ("Das Magazin von Frauen für Menschen") mit einer Druckauflage von rund 74.000 Exemplaren und einem Umfang von rund 115 Seiten. Die erste EMMA erschien bereits im Januar 1977. (Mit)Gründerin war damals Alice Schwarzer, die auch heute noch Herausgeberin und Redakteurin der EMMA ist.
EMMA, erscheint alle zwei Monate, Einzelheft DM 11,80, Abo innerhalb der BRD DM 70,80, Europa: DM 79,80; Nichteuropa: DM 99,-.
Kontakt Redaktion: emmaverlag@aol.com
Bestellung: emma@burdadirect.de


FRAUENRAT heißt die Publikation des Deutschen Frauenrates, der Dachorganisation von 53 Frauenverbänden und -netzwerken in Deutschland. Frauenpolitische Themen und Forderungen gehören zum Inhalt von FRAUENRAT , und so wird sich zu Wirtschaftspolitik, Alterssicherung, Steuerrecht, Arbeitsmarkt und Internationale Arbeit geäußert. Das die Auflage vom FRAUENRAT lediglich rund 2.500 Exemplare beträgt, erstaunt angesichts der rund 11 Millionen weiblichen Einzelmitglieder im Deutschen Frauenrat .

FRAUENRAT erscheint 10x im Jahr, Kontakt: Tel: 030- 204 5690, Homepage der Herausgeberinnen: www.frauenrat.de


WIR FRAUEN ist eine Zeitschrift, für die seit 1982 Redaktionsfrauen ehrenamtlich zu spannenden Themen "jenseits des Mainstreams" arbeiten. Geboten wird ein Forum für aktuelle Debatten zu Kultur, Politik und Feminismus. Die Zeitschrift ist ein echter und lohnenswerter Geheimtipp. Für eine neue Abonnentin erhält übrigens die Überzeugerin ("Anwerberin") den WIR FRAUEN Taschenkalender für`s kommende Jahr aus der edition ebersbach. Im letzten Heft (02/2001) widmeten sich die Autorinnen dem Thema "Freundinnen". Neugierig?

WIR FRAUEN, erscheint viermal im Jahr, Kontakt Bestellung (auch Probeheft): Tel. 0201- 274 080; Redaktion: WIR FRAUEN, Rochusstr. 43, 40479 Düsseldorf, Tel: 0211-491 2078, Fax: -492 1301.


an.schläge ist das einzige feministische Monatsmagazin aus Österreich und bietet aktuelle Berichterstattung und Hintergrundwissen in den Bereichen Politik, Kultur, Arbeit und Wissenschaft. Die langjährige Existenz der Zeitschrift ist - nicht zuletzt Dank der FPÖ- Regierungsbeteiligung - akut bedroht: für das Jahr 2001 erhält an.schläge keine Subvention vom Ministerium für Soziale Sicherheit und Generationen. Deshalb sind hier ebenfalls besonders Abo`s, Spenden und Inserate gefragt.

an.schläge, erscheint monatlich, Kontakt Herausgeberinnen und Verlegerinnen: email: an.schlaege@chello.at
Homepage: www.anschlaege.at
     
     
Übrigens: Historisch gesehen ist das Ent- und Bestehen von Frauenzeitschriften ziemlich spannend. Im Volltext online ist der für den thematischen Einstieg gut geeignete Aufsatz von Christa Bittermann-Wille und Helga Hofmann-Weinberger über Historische Frauenzeitschriften in Österreich, inklusive einer Bibliographie der österreichischen Frauenzeitschriften bis 1938.
     
   

© J. A. 26. Juli 2001

     







Frauen in den Medien








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