
Abo-Aktion für feministische Medien
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Irgendwann
kann es einer langweilig werden mit den Zeitschriften der
großen Verlagshäuser, ihren männlichen
Chefredakteuren, Lektoren und Herausgebern und ihren ewig
neu aufgelegten Tipps für die Frau von heute in Sachen
Mode, Beauty, Rezepte, Diäten und Flirttipps: leicht
verdaulich, schnell vergessen, auch die überblätterte
Werbung. Was bleibt ist unter Umständen ein hungriges Gefühl nach mehr Politik, Gesellschaft(skritik), Vielfalt, Auseinandersetzung und Diskussion, Bestätigung und Bestärkung - und zwar in Form von Widerspiegelung unabhängiger, weiblicher Erfahrung und Wahrnehmung. Es gibt eine Vielzahl an feministischen Printmedien, die diese Ansprüche erfüllen, indem in ihnen vielfältige Themen aus verschiedenen Frauen(an)sichten aufgegriffen werden. Gewünscht: Abo`s, Spenden, Inserate Die auflagenstärkste und bekannteste deutschsprachige feministische Frauenzeitschrift ist vermutlich die EMMA ("Das Magazin von Frauen für Menschen") mit einer Druckauflage von rund 74.000 Exemplaren und einem Umfang von rund 115 Seiten. Die erste EMMA erschien bereits im Januar 1977. (Mit)Gründerin war damals Alice Schwarzer, die auch heute noch Herausgeberin und Redakteurin der EMMA ist.
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| Übrigens: Historisch gesehen ist das Ent- und Bestehen von Frauenzeitschriften ziemlich spannend. Im Volltext online ist der für den thematischen Einstieg gut geeignete Aufsatz von Christa Bittermann-Wille und Helga Hofmann-Weinberger über Historische Frauenzeitschriften in Österreich, inklusive einer Bibliographie der österreichischen Frauenzeitschriften bis 1938. | ||||||||
© J. A. 26. Juli 2001 |
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